| Nr. 242/11

Wir müssen alle Potentiale ausschöpfen!

Der energiepolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Jens-Christian Magnussen, und der Lauenburger Wahlkreisabgeordnete Markus Matthießen, haben sich heute (06. Juni 2011) dafür ausgesprochen, in Schleswig-Holstein schnell eine hundertprozentige Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken zu ermöglichen:

„Der beschlossene Umstieg auf regenerative Energieformen wirft bekanntlich viele Fragen auf. Eine davon ist, wie wir die Nutzung von Pumpspeicherkraftwerken in Schleswig-Holstein rentabel machen“, so Magnussen.

Der Lauenburger Wahlkreisabgeordnete Markus Matthießen führte aus, dass der Betrieb des Pumpspeicherkraftwerkes Geesthacht seit dem Inkrafttreten des von Rot/Grün eingeführten „Wasserpfennigs“ im Jahr 2001 auf ein Minimum reduziert wurde:

„Mit dem Gesetz der Oberflächenwasserabgabe wurde das Kraftwerk praktisch stillgelegt. Und das, obwohl das Geesthachter Kraftwerk dem Wasserkreislauf kein Wasser entzieht“, betonte Matthießen.

Der Energieexperte Magnussen betonte, dass neben den immer wieder zitierten Energieformen Wind, Sonne und Biomasse auch Stromerzeugungsanlagen aus Wasserkraft auf der Agenda stehen müssten: „Das gilt um so mehr, als Pumpspeicherkraftwerke die Möglichkeit der Energiespeicherung aus erneuerbaren Energien dienen.“ Dies zeige das Beispiel Norwegen, wo mit diesen Kraftwerken nahezu 100 Prozent ihres Stromes aus erneuerbaren Energien produzierten werden.

Neben der Ankündigung der Firmen Holcim Zement und der e.on, die einen Kooperationsvertrag zur Prüfung eines Pump-Speicher-Kraftwerkes in Lägerdorf geschlossen hätten, setze sich die CDU derzeit mit der Situation des Pump-Speicher-Kraftwerkes in Geesthacht auseinander. Dazu würden bereits seit längerem intensive Gespräche mit dem Betreiber Vattenfall geführt, betonten die beiden CDU-Politiker.

So habe bereits Umweltminister Dr. Christian von Boetticher dem Betreiber Vattenfall Wege aufgezeigt, wie die Voraussetzungen für einen rentablen Betrieb geschaffen werden können. „Auf dieser Grundlage wollen wir die Gespräche intensivieren“, betonte Matthießen abschließend.



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