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Weniger Lehrkräfte und höherer Lehrerbedarf sorgen für mehr Unterrichtsausfall

„Jetzt wird endgültig deutlich, weshalb der Unterrichtsausfall in Schleswig-Holstein so zunimmt. Alle politische Nebelwerferei der Regierungskoalition hat nichts genützt: Am Ende kommt die Wahrheit ans Licht!“

Mit diesen Worten kommentierte CDU-Bildungsexpertin Heike Franzen die heutige (15. Mai 2014) Meldung des Statistikamtes Nord, wonach die Zahl der Lehrerstellen im Land proportional zur Entwicklung der Schülerzahlen gesunken sei.

„Mit ihrer Zwangsumwandlung der Regionalschulen in Gemeinschaftsschulen und der Schaffung unnötiger Kleinstoberstufen haben SPD, Grüne und SSW darüber hinaus einen enormen zusätzlichen Bedarf geschaffen. Weniger Lehrkräfte verursachen bei höherem Lehrerbedarf im Ergebnis mehr Unterrichtsausfall. Um das zu verstehen, braucht man keinen Professorentitel“, erklärte Franzen in Kiel.

Das Bildungsministerium selbst habe mittlerweile eingeräumt, von einem „strukturellen Unterrichtsausfall“ von sechs Prozent auszugehen. Die Lehrerversorgung der Schulen sei daran ausgerechnet.

„Das heißt im Klartext: Selbst wenn nicht ein einziger Lehrer krank wird, fallen mindestens sechs Prozent Unterricht aus. Das ist ein Skandal, und SPD, Grüne und SSW sind dafür verantwortlich“, so Franzen

Vor genau diesen Folgen habe die CDU in den Beratungen des rot/grün/blauen Schulgesetzes gewarnt. SPD, Grüne und SSW seien darüber hinweg gegangen. Statt dessen behaupteten sie bis heute, mit an den Haaren herbei gezogenen theoretischen Begründungen, im Vergleich zur Vorgängerregierung für eine bessere Lehrerversorgung zu sorgen.

„Die Theorie interessiert keinen. Schüler, Eltern und Lehrer erfahren praktisch, dass mehr Unterricht ausfällt. Das zählt am Ende“, so Franzen.

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