Daniel Günther

Daniel Günther
Ministerpräsident

| Nr. 188/14

Wende erreicht höchstmögliches Niveau nur in der Gleichmacherei

Der hochschulpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Daniel Günther, hat das heute (31. März 2014) von Bildungsministerin Professor Waltraud Wende vorgestellte neue Lehrkräftebildungsgesetz kritisiert:

„Wende überschreibt wie immer ihre Pressemitteilung mit einem Superlativ. Höchstmögliches Niveau erreicht diese Bildungsministerin jedoch nur in der Gleichmacherei“, erklärte Günther in Kiel.

Der CDU-Abgeordnete bezeichnetes es als Irrglaube, dass eine einheitliche Lehrkräfteausbildung jemals allen Kindern gerecht werden könne.

„Kinder sind unterschiedlich. Ihre Schullaufbahnen sind unterschiedlich. Wenn Lehrkräfte unseren Kindern gerecht werden sollen, müssen sie deshalb auch unterschiedlich ausgebildet werden“, forderte Günther.

Schwarz-gelb hatte die Lehramtsausbildung den Schulstrukturen angepasst. Alle anders lautenden Behauptungen von Politikern der derzeitigen Regierungskoalition sind unwahr.“

Wenn Wende von „erfreulichen Rückmeldungen“ auf ihren Entwurf berichte, dann zeige dies erneut ihre sehr partielle Wahrnehmung. „Wie immer blendet die Ministerin Stimmen, die nicht in ihr Weltbild passen aus“, erklärte der Hochschulpolitiker.

SPD, Grüne und SSW richteten die Bildungspolitik eben nicht an den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder aus. Ziel der Regierungsparteien sei ganz klar die eine Schule für alle. Wer die Gymnasiallehrer abschafft, der wird am Ende auch die Gymnasien abschaffen“, so der CDU-Abgeordnete.

Scharfe Kritik übte Günther an dem teuren Aufbau einer Doppelstruktur an der Universität Flensburg. Mindestens 6 Millionen Euro kostet dieser Irrweg die Steuerzahler allein bis 2020. Dies geht zu Lasten der Universität Kiel. Die dortige Lehramtsausbildung sehe ich durch diese Umstrukturierung als gefährdet an.

„Statt jeder Universität ihre individuellen Stärken zu belassen, verteilt Wende nun einen einheitlichen Studiengang gleichmäßig auf zwei Universitäten. Auch damit erreicht sie nur höchstmögliche Gleichmacherei, aber kein höheres Niveau“, so der CDU-Abgeordnete.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern