Hans-Jörn Arp

Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 402/13

Verkehrsminister Meyer muss sich für eines seiner Gesichter entscheiden

CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp hat Verkehrsminister Reinhard Meyer von der SPD angesichts der Zwischenbilanz des Feldversuches für Lang-LKW heute (17. Juli 2013) aufgefordert, dem grünen Koalitionspartner Vernunft beizubringen:

„Meyer selbst hat im November letzten Jahres dazu aufgefordert, hinsichtlich der Eco-Liner von den Dänen zu lernen. Jetzt hat er dafür die richtigen Argumente“, erklärte Arp.

Meyer dürfe sich von den unsinnigen Sprüchen des Grünen Verkehrspolitikers Andreas Tietze nicht länger ins Bockshorn jagen lassen, forderte der CDU-Abgeordnete. Wenn Tietze meine, im Flächenland Schleswig-Holstein den Güterverkehr weitgehend auf die Schiene verlagern zu können, dann sei genau dieses Argument „gaga“.

„Herr Tietze wäre der erste, der gegen die Verlegung neuer Gleisnetze argumentiert, weil diese unwirtschaftlich wären, die Landschaft zerschneiden und die Anwohner stören. Lang-LKW sind da in jedem Fall die bessere Lösung“, so Arp.

Verkehrsminister Meyer setze zunehmend seine Glaubwürdigkeit aufs Spiel, wenn er nicht so handle, wie er rede.

„Bei Wirtschaftsvertretern redet Meyer, als wäre er einer von ihnen. Zurück im Regierungsviertel knickt er vor den Grünen ein. Chamäleon-Meyer muss sich für eines seiner beiden Gesichter entscheiden“, so der CDU-Abgeordnete.

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