| Nr. 058/09

Ursula Sassen begrüßt Bayerns Bundesratsinitiative zur Honorarreform

Die gesundheitspolitische Sprecherin der Schleswig-Holsteinischen CDU-Landtagsfraktion, Ursula Sassen, hat heutige Meldungen über eine Bundesratsinitiative der Bayerischen Landesregierung im Hinblick auf die Honorarreform für Deutschlands Ärzte begrüßt:

„Ich halte die Honorarreform in ihrer derzeitigen Form für inakzeptabel. Deswegen hege ich große Sympathie für eine Bundesratsinitiative mit dem Ziel einer Aussetzung der Honorarverordnung“, erklärte Sassen heute (17. Februar) in Kiel.

Aus ihrer Sicht bleibe nur noch sehr wenig Zeit, um die jetzige Regelung zu heilen: „Das Umverteilen der im Honorartopf der KVSH zur Verfügung stehenden Mittel löst das regionale Problem nicht. Die Berechnungsgrundlagen für Schleswig-Holstein müssen angepasst werden. Wir brauchen eine individuelle, an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientierte Vergütung der ärztlichen Leistungen“, so Sassen.

Wenn dies im jetzigen System nicht sichergestellt werden könne, dann sei ein Ende mit Schrecken allemal besser als ein Schrecken ohne Ende, erklärte die Gesundheitsexpertin. „So, wie es derzeit läuft, steuern wir in die Einheitsmedizin. Die Freiberuflichkeit der Ärzte ist akut gefährdet“, stellte Sassen fest.

Die Gesundheitspolitikerin kündigte Verhandlungen mit dem Koalitionspartner SPD und der Schleswig-Holsteinischen Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht (SPD) über Lösungsmöglichkeiten an: „Unsere Gesundheitsministerin war an der Ausgestaltung der Reform beteiligt. Ich bin überzeugt, dass sie alles tun wird, um nach dem Fehlstart der Honorarreform eine für Schleswig-Holstein tragfähige Lösung herbei zu führen. Sollte dies nicht möglich sein, plädiere ich ganz eindeutig dafür, die Bundesratsinitiative Bayerns mit dem Ziel der Aussetzung der Verordnung zu unterstützen“, so Sassen abschließend.

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