| Nr. 327/11

Schuleingangsuntersuchungen sprechen eine deutliche Sprache

Zu den heute (9. August) bekannt gewordenen Zahlen der Schuleingangsuntersuchungen 2009/2010 sagten die bildungspolitische Sprecherin, Heike Franzen, und die gesundheitspolitische Sprecherin, Ursula Sassen:

„Einerseits zeigen die Schuleingangsuntersuchungen wie wichtig eine gute frühkindliche Bildung ist. Motorik und Koordination aber auch Sprache müssen frühzeitig trainiert werden. Dabei sind natürlich in erster Linie die Eltern gefragt. Aber auch in Kindertagesstätten und bei Tagesmüttern sollte auf eine störungsfreie Entwicklung und eine gesunde, Übergewicht vermeidende Ernährung der Kinder hingewirkt werden“, erklärte die Heike Franzen.

Ursula Sassen zeigte sich erfreut, dass sich die Inanspruchnahme der Früherkennungsuntersuchungen verbessert habe. „Mit der Einführung des Kinderschutzgesetzes haben wir die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen gestärkt und gesetzlich verankert. Es zeigt sich, dass wir auf einem guten Weg zu einer umfassenden Gesundheitsvorsorge für unsere Kinder sind.“ Eine weitere Reglementierung stehe im Moment nicht zur Diskussion. Vielmehr müsse man jetzt über den Umfang der Untersuchungen sprechen, damit die Vorsoge auch im Hinblick auf die Schulfähigkeit gewährleistet werden könne.

Es sei notwendig, die Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchung auszuwerten, um daraus politische Schlüsse zu ziehen und erforderliche Maßnahmen einzuleiten. „Wir unterstützen ausdrücklich den Appell des Ministers an die Eltern, aktiv an der gesunden Entwicklung und Förderung ihrer Kinder Mitzuwirken“, so Sassen abschließend.

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