Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 389/12

Piraten verraten weiteren Schlag der Dänen-Ampel gegen die Westküste

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, hat Berichte über geplante Kürzungen von Verbindungen der Nord-Ostseebahn von Glückstadt nach Hamburg mit Unverständnis aufgenommen:

„Dadurch, dass die Nord-Ostsee-Bahn in Glückstadt zukünftig nicht mehr hält, will das Land offensichtlich drei Minuten Fahrzeit nach Sylt und 500.000 Euro sparen, um sie in die Stadtregionalbahn in Kiel zu stecken. Schlechtere Anschlüsse der Pendler an Hamburg-Altona werde ich für Glückstadt nicht hinnehmen. Das wäre ein weiterer Schlag der Dänen-Ampel gegen die Westküste“, so Arp heute (13. September 2012) in Kiel.

Die 500.000 einzusparenden Euro sollen nach Angaben der Piraten laut deren Gespräch mit der Landesweiten Verkehrsservicegesellschaft (LVS) für die Stadtregionalbahn verwendet werden.

„Ich bin fassungslos, dass die Abgeordneten des Landtages und der für die LVS zuständige Beirat über diese geplante Maßnahme der Landesregierung erst durch eine offizielle Pressemitteilung der Piratenfraktion Kenntnis erhalten. Bislang war mir nicht bekannt, dass der Verkehrsminister die Piratenfraktion mit der Pressearbeit für seinen Verantwortungsbereich beauftragt hat“, so Arp.

Er habe deshalb eine Kleine Anfrage gestellt, um herauszufinden, ob sich die Meldung der Piratenfraktion bestätigt. In diesem Fall würde die Dänen-Ampel die schlechte Tradition SPD-geführter Landesregierungen fortführen, dass Investitionen nie an der Westküste getätigt werden.

„Ich fordere den Verkehrsminister auf, noch diesen Monat ein klares Signal für Glücksstadt zu setzen, ansonsten gibt es ein parlamentarisches Nachspiel“, zeigte sich Hans-Jörn Arp kämpferisch.

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