Hans-Jörn Arp

Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 109/2009

Norddeutsche CDU-Verkehrspolitiker sehen A20 als vorrangiges Verkehrsprojekt für Norddeutschland!

Die Verkehrsexperten der CDU-Landtagsfraktionen aus Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und der CDU/CSU-Bundestagsfraktion trafen sich heute (13. März) in Hamburg. Themen der Besprechung waren wichtige Infrastrukturprojekte in Norddeutschland und der Metropolregion, die Diskussion über zukünftig geplante Verkehrsprojekte und die Abstimmung einer gemeinsamen Position der Länderfraktionen.

Einigkeit herrschte darüber, dass die norddeutsche Region bei der Entwicklung von Infrastrukturprojekten stärker finanziell berücksichtigt werden müsse. Insbesondere vor dem Hintergrund der Fehmarnbeltquerung werde sich das Verkehrsaufkommen in dieser Region erheblich erhöhen. Straße und Schiene müssten deshalb ausgebaut werden, um dem Verkehrsaufkommen der neuen Route und der damit steigenden Hafenhinterlandverkehre gerecht zu werden.

Mit dem Neubau der A20 von Lübeck Richtung Stade und der A22 von Stade nach Bremerhaven sei ein erster Schritt zu einer besseren Ost- West- Verbindung getan. Hans-Jörn Arp, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Schleswig-Holstein: „Es ist gut, dass die A20 gemeinsam mit der A22 das vorrangige Projekt für den Norden ist.“

Die verkehrspolitischen Sprecher der CDU-Fraktionen aus Schleswig-Holstein und Hamburg, Hans-Jörg Arp und Klaus-Peter Hesse, plädierten bei dem Treffen für eine bessere Anbindung Schleswig-Holsteins mittels optimierter Schienenprojekte. Das gemeinsame Projekt S4, welches bis nach Ahrensburg und später nach Bad Oldesloe führt, solle gemeinsam vorangebracht werden. Weiterhin solle geprüft werden, ob die S-Bahn Strecke bis nach Elmshorn optimiert werden könne. Zusätzlich sollten die AKN und die S-Bahn gemeinsam auf der Strecke Kaltenkirchen/Hamburg Hauptbahnhof kooperieren können. Hierfür müsse allerdings die Möglichkeit der Elektrifizierung dieser Strecke nach Kaltenkirchen untersucht werden.

Wichtig sei es, die infrastrukturelle Entwicklung im Norden zu fördern. Durch den Aus- bzw. Neubau der A1, A252, A20 und A26 entstehe eine Art Ringautobahn, die eine optimale und schnelle Anbindung des Güter- und Transitverkehrs sicherstellt; gleichzeitig jedoch die Innenstadt Hamburgs vom LKW-Verkehr entlaste. Beide Aspekte führten zu einer unmittelbaren Aufwertung des Wirtschaftsstandortes Norddeutschland.

Hans-Jörn Arp und Manfred Ritzek: „Unsere Bundesländer sind die Schnittstelle zwischen dem Norden Europas und den baltischen Staaten. Gemeinsam müssen wir den internationalen Entwicklungen in ausreichendem Maße Rechnung tragen und unsere Infrastruktur fit für die zukünftigen Herausforderungen machen. Dies wird vor allem durch den Fahrstreifenausbau der beiden meist befahrenen Autobahnen Deutschlands, der A1 und A7, ermöglicht.“

Die Verkehrspolitiker der norddeutschen Bundesländer zeigten sich darüber einig, dass die Elbvertiefung wichtig sei, da der Hamburger Hafen das wirtschaftliche Herzstück Norddeutschlands bilde. Alle Beteiligten wiesen darauf hin, dass die Deichsicherheit nicht verhandelbar ist und die Probleme im laufenden Planfeststellungsverfahren gelöst werden müssen.

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