Johannes Callsen

Johannes Callsen
Minderheitenbeauftragter der Ministerpräsidenten

| Nr. 393/12

Ministerpräsident Albigs Strategie der warmen Worte hat völlig versagt!

„Ministerpräsident Albigs Strategie der warmen Worte gegenüber Hamburg in Sachen HusumWind hat völlig versagt! Pünktlich zur 100-Tage Bilanz des neuen Ministerpräsidenten zeigt dessen Parteifreund Olaf Scholz Torsten Albig, dass nettes Reden entschlossenes Handeln nicht ersetzen kann.“

Mit diesen Worten hat der schleswig-holsteinische CDU-Fraktionschef Johannes Callsen heute (14. September 2012) die Plakataktion der landeseigenen Hamburger Messegesellschaft am Rande der Husumer Windmesse kommentiert.

„Plakatflächen an Messen werden nicht von heute auf morgen gebucht. Schon als die Hamburger Messegesellschaft in eine Mediation unter Moderation der UV-Nord eingewilligt hat, muss diese beispiellose Unverschämtheit also zumindest geplant worden sein“, erklärte Callsen.

Ministerpräsident Torsten Albig sei erst am 09. August 2012 zu seinem Antrittsbesuch bei seinem Kollegen Olaf Scholz in Hamburg gewesen. Die Stadt Hamburg sei bekanntlich Alleingesellschafter der Messe.

„Wir alle müssen wissen, woran wir mit dem derzeitigen Hamburg Senat sind. Ich fordere Herrn Albig deshalb auf, zu klären, wann Hamburg die Plakate gebucht hat. Denn es macht schon einen Unterschied, ob Herr Scholz die Plakataktion vor oder nach Albigs Besuch frei gegeben hat. Auch wenn das nichts daran ändert, dass der Hamburger Bürgermeister unseren Ministerpräsidenten wie einen dummen Schuljungen aussehen lässt“, so Callsen.

Der beispiellose Vorgang zeige einmal mehr, wie dringend notwendig die Initiative der CDU in Schleswig-Holstein und Hamburg für einen Grundlagenstaatsvertrag zwischen beiden Ländern sei:

„Die Hamburger Vorgehensweise erinnert an den mittelalterlichen Roman „die Säulen der Erde“ von Ken Follet. Mit zivilisierten Umgangsformen des 21. Jahrhunderts hat das nichts zu tun. Es wird Zeit für eine vertragliche Regelung“, so Callsen abschließend.

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