Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 481/11

In der Bildungspolitik arbeitet Torsten Albig mit fünf Jahre alten Zahlen

Die Bildungsexpertin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat den Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig heute (11. November 2011) aufgefordert, bei seinen Aussagen zur Bildungssituation im Land mit aktuellen Zahlen zu arbeiten.

Albig hatte auf einer Diskussion im Reinbeker Schloss behauptet, derzeit würden in Schleswig-Holstein zehn Prozent eines Jahrgangs ohne Abschluss die Schule verlassen. Dies berichtet das Hamburger Abendblatt in seiner Stormarner Ausgabe von heute auf Seite 2:

„Das ist falsch. So schlecht war die Abschlussquote in Schleswig-Holstein zuletzt zu rot/grünen Regierungszeiten. Seit der Regierungsbeteiligung der CDU ist sie kontinuierlich besser geworden“, erklärte Franzen in Kiel.

Die Bildungsexpertin bezog sich dabei auf die jährlichen Veröffentlichungen des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein. Danach verließ im Schuljahr 2004/5 jeder zehnte Schulabgänger in Schleswig-Holstein die Schule, ohne einen Hauptschulabschluss erreicht zu haben. Bereits im Schuljahr 2008/9 war diese Quote auf sieben Prozent gesunken. Diese Zahl wurde laut der gestrigen (10. November 2011) Mitteilung 133/2011 des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein auch im Schuljahr 2009/10 wieder erreicht.

Auch die Qualität der Bildungsabschlüsse hat sich in den vergangenen fünf Jahren deutlich verbessert. 2004/5 machten 35 Prozent einen Hauptschulabschluss, 33 Prozent einen Realschulabschluss, 21 Prozent Abitur und ein Prozent errang die Fachholschulreife. (Statistik informiert Nr. 76/2006)

Im Jahr 2009/10 erreichten 26 Prozent den Hauptschulabschluss, 35 Prozent den Realschulabschluss, 30 Prozent das Abitur und zwei Prozent die Fachhochschulreife (Statistik informiert Nr. 133/2011)

„Eine Verbesserung der Abschlussquote um 30 Prozent ist ein beachtlicher Erfolg. Auch die Steigerung der Qualität der Abschlüsse zeigt deutlich, dass unser Bildungswesen sich in den letzten fünf Jahren erheblich gesteigert hat“, betonte Franzen.

Die Bildungsexpertin dankte den Lehrerinnen und Lehrern, welche mit ihrer Arbeit erheblich zum Gelingen der Reformen und damit zu dieser Qualitätsverbesserung des Bildungswesens beigetragen haben.

„Ein weiterer Grund ist, dass wir die Unterrichtsversorgung in den letzten Jahren nachweislich verbessert haben. Auch ein Oppositionspolitiker sollte dies anerkennen und nicht mit falschen Zahlen arbeiten“, so Franzen abschließend.

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