| Nr. 380/13

Hohe Pro-Kopf-Bildungsausgaben sind noch lange keine Garantie für gute Bildung

Die CDU-Bildungspolitikerin Heike Franzen hat angesichts der jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes über die Pro-Kopf-Bildungsausgaben in den Bundesländern davor gewarnt, den bildungspolitischen Erfolg an diesen Zahlen zu messen:

„Die Ländervergleiche der letzten Jahre zeigen, dass Schleswig-Holsteins Schülerinnen und Schüler enorm aufgeholt haben. Das beweist insbesondere die Entwicklung der Schulabschlüsse“, erklärte Franzen heute (21. Juni 2013).

Auch die Schüler-/Lehrerrelation sei unter der CDU-geführten Landesregierung in den Jahren von 2008-2010 erheblich verbessert worden. In den zwei weiteren Jahren der CDU-Regierung seien mit der Schulsozialarbeit und dem KiTa-Ausbau wichtige weitere Schwerpunkte im Bildungsbereich gesetzt worden.

Im Übrigen seien hohe Pro-Kopf-Bildungsausgaben noch lange keine Garantie für gute Bildung. „Sonst müssten beispielsweise Berlin und Bremen ständig herausragende PISA-Ergebnisse liefern“, machte Franzen deutlich.

Die Statistik zeige im Langzeitvergleich allerdings sehr deutlich, wie wenig bei der Nord-SPD reden und handeln zusammen passen.

„In den zehn Jahren von 1995 -2005 erhöhten sich unter SPD-Ministerpräsidenten die Bildungsausgaben im Land lediglich um 200 Euro. In den fünf Jahren seit der CDU-Regierungsübernahme im Jahr 2005 war der Anstieg in Schleswig-Holstein mit 600 Euro drei mal so hoch. Das zeigt, wer hier in Schleswig-Holstein die richtigen Schwerpunkte setzt“, so Franzen.

Die heutige Debatte um die Entwicklung der Lehrerstellen im Land habe einmal mehr gezeigt, dass die Stegner-Koalition viel verspreche und wenig halte.

„Aufgrund von Stellenkürzungen werden die versprochenen zusätzlichen Lehrerstellen schon im nächsten Jahr verschwunden sein. Noch versucht sich Stegner heraus zu reden. Die Statistiken werden in den kommenden Jahren die Wahrheit aufdecken“, so Franzen.

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