Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 056/11

Herr Stegner soll seine Stellvertreterin von der Fehmarnbelt-Querung überzeugen – alle anderen sind bei uns in guten Händen!

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, hat der Nord-SPD im Hinblick auf die Fehmarnbelt-Querung erneut ein doppeltes Spiel vorgeworfen:

„Ich begrüße, dass Ralf Stegner sich in Dänemark über die Planungen informiert und hinter das Projekt gestellt hat. Das hat aber wenig Sinn, wenn seine Stellvertreterin im Landesvorsitz zeitgleich in Ostholstein gegen die Querung wettert. Stegners Strategie, die SPD landesweit pro-Fehmarnbeltquerung und in Ostholstein dagegen zu positionieren, wird scheitern“, erklärte Arp in Kiel.

Hintergrund sind Zeitungsberichte vom 05. Februar 2011. Stegner wurde mit den Worten „Das Projekt wird kommen. Nun müssen die damit verbundenen Chancen genutzt werden“ zitiert. Seine Stellvertreterin Hagedorn beharrte zeitgleich in den Ostholsteiner Nachrichten darauf, die kalkulierten Fahrzeugzahlen seien um 50 Prozent zu hoch und die einkalkulierte EU-Fördersumme sei „Wunschdenken“.

Der Verkehrsexperte begrüßte vor diesem Hintergrund Stegners angekündigten Einsatz für die Region als späte Einsicht: „Wir kümmern uns schon lange um die Interessen der Region. Aber auch wer spät kommt, ist willkommen. Wenn er es ernst meint, kann Herr Stegner ja mit seinen in Dänemark gewonnenen Erkenntnissen Bettina Hagedorn und damit Teile seiner eigenen Partei überzeugen. Alle anderen sind bei uns in guten Händen“, so Arp abschließend.

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