Jens-Christian Magnussen

Jens-Christian Magnussen
Energiepolitik

| Nr. 450/11

Hamburger Entschluss zu eigener Windmesse lässt Klima rauer werden

Die heutige Entscheidung von VDMA Power Systems und der Hamburg Messe und Congress GmbH, in Hamburg ab dem Jahr 2014 eine Windenergiemesse zu veranstalten ist für das Klima zwischen Schleswig-Holstein und Hamburg alles andere als förderlich, so der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Jens-Christian Magnussen.

Zu einer Messe gehören auch praktische Anwendungsfälle, die an der Westküste zuhauf vorhanden sind und den Charakter einer Messe ausmachen. Hamburg als selbst ernannte „Verwaltungshauptstadt“ der Windszene kann dieses nicht bieten.

Zum anderen scheinen Herr Scholz und sein Wirtschaftssenator zu vergessen, dass es noch viele Projekte gibt, bei denen eine Unterstützung Schleswig-Holsteins hilfreich, wenn nicht sogar notwendig ist. Schleswig-Holstein ist mehr als Ausgleichsfläche für Hamburger Projekte, mahnt Magnussen an.

Hamburg und Schleswig-Holstein sind auf ein partnerschaftliches Miteinander angewiesen, zu diesem sollte Hamburg schnell zurückkehren, um weiteren Schaden auch von sich abzuwenden.

Es ist gut zu wissen, dass man im Wirtschaftsministerium auf so eine Entwicklung vorbereitet ist und versucht einen anderen Weg zu finden, um die Windmesse in Husum zu erhalten und für die Zukunft fit zu machen, zumal sich auch die Weltmarktführer Vestas und Enercon zum Standort Husum bekannt haben. Eine gestärkte Spange zwischen Husum und der Industriemesse Hannover -Wind- sollte nun intensiver analysiert und ausgebaut werden, so Magnussen abschließend.

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