Hartmut Hamerich

Hartmut Hamerich
Europa, Maritime Wirtschaft, Wald und Forst

| Nr. 072/14

Habeck muss dringend seinen Grünen Amtskollegen in Hannover anrufen

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hartmut Hamerich, hat die Landesregierung angesichts der durchgerosteten Fässer mit radioaktivem Abfall aufgefordert, vehement für eine Inbetriebnahme des Endlagers für schwach- und mittelradioaktiven Abfall im „Schacht Konrad“ einzutreten:

„Die Fässer in Brunsbüttel waren nie für eine jahrzehntelange Zwischenlagerung vorgesehen. Sie hätten längst in ein Endlager gehört“, erklärte Hamerich heute (11. Februar 2014) in Kiel.

Die Blockade des Endlagers „Schacht Konrad“ durch die niedersächsische SPD-geführte Landesregierung und deren grünen Umweltminister habe erkennbar ausschließlich politische Gründe.

„Habeck ist immer schnell und laut, wenn er Forderungen gegen die Bundesregierung oder Energiekonzerne stellen kann. Wenn es um Forderungen gegenüber Parteifreunden geht, wird er sehr leise und kleinlaut“, so Hamerich.

Der CDU-Abgeordnete betonte, die derzeitigen 680 Fässer in den Brunsbütteler Kavernen seien erst der Anfang. Nach dem Beginn des Rückbaus in Brunsbüttel müsse der schwach- und mittelradioaktive Abfall aus dem gesamten Kraftwerk sicher gelagert werden.

Habeck fordere immer wieder den zügigen Rückbau des Kraftwerks, der ohne Frage im Interesse der Brunsbütteler Bevölkerung sei. „Es ist aber ebenso im Interesse der Brunsbütteler Bevölkerung, dass der radioaktive Abfall dann auch vom Gelände runter kommt. Deshalb sollte der Umweltminister dringend in Hannover anrufen“, so Hamerich.

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