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Für Frau Sellier kommt Parteibuch vor Heimat

Die Landtagsabgeordneten aus Südtondern und Husum, Astrid Damerow und Ursula Sassen, haben die unsachlichen Angriffe der SPD-Abgeordneten Marion Sellier auf die Arbeit der Husumer Messeleitung zurück gewiesen:

„Hamburg betreibt Rosinenpickerei auf Kosten der Stadt Husum und der ganzen Region. Wie schon ihrem SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner ist Frau Sellier ihr Parteibuch wichtiger als der wirtschaftliche Erfolg ihrer Heimat. Nur so ist zu erklären, dass sie lieber die Geschäftsleitung der Husumer Messe beschimpft, als berechtigte Kritik an ihren Parteifreunden aus dem Hamburger Senat gelten zu lassen“, erklärte die Husumer Abgeordnete Ursula Sassen.

Astrid Damerow ergänzte: „Ich kann nicht erkennen, wie die unsachlichen Einlassungen der Abgeordneten Sellier dem Messestandort Husum helfen könnten. Und genau darum muss es doch für Schleswig-Holstein und alle nordfriesischen Abgeordneten jetzt gehen: aus gemeinsamem Interesse heraus die WindEnergy in Husum zu halten.“

Die personelle Aufstellung der Husumer Messegesellschaft sei Aufgabe der dort Verantwortlichen. Diese hätten sowohl den vorangegangenen Geschäftsführer bestellt und abberufen als auch den neuen Geschäftsführer in sein Amt eingesetzt.

Beide Abgeordneten betonten, Husum und die regionale Wirtschaft hätten mit großem Engagement und der Unterstützung der Landesregierung in Husum eine weltweit anerkannte Messe für erneuerbare Energien etabliert. „Im Vertrauen auf die Weiterentwicklung hat die Husumer Wirtschaft viel Geld in den Ausbau investiert“, so Sassen.

Für einen Verbleib der WindEnergy in Husum spreche, dass der Messestandort Husum an der Schleswig-Holsteinischen Nordseeküste direkt mit dem Thema Windenenergie verbunden sei. „Außerdem gibt der Standort der Messe ein Alleinstellungsmerkmal, während sie in Hamburg in einer Vielzahl von Veranstaltungen untergehen würde“, so Damerow.

Beide Abgeordneten betonten, die Messeleitung habe ihre volle Unterstützung bei ihrem Engagement für den Standort Husum: „Es ist schade, dass man dies als Abgeordnete aus der Region ausdrücklich betonen muss“, so Damerow und Sassen abschließend.

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