Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 296/13

Für die Minioberstufen von SPD, Grünen und SSW müssen kleine Grundschulstandorte geschlossen werden

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Heike Franzen, sieht mit dem heutigen (23. Mai 2013) Abstimmungsverhalten der Regierungskoalition im Bildungsausschuss das Ende kleiner Grundschulstandorte im Land besiegelt:

„SPD, Grüne und SSW haben heute unseren Antrag, kleine Grundschulstandorte in ihrer Existenz zu stärken, abgelehnt. Das ist das Aus für die kleinen Grundschulstandorte. Das bedeutet weitere Wege für unsere Kleinsten. Und viele Gemeinden verlieren dadurch auch die Chance, junge Familien für ein Leben in ihrem Dorf zu gewinnen“, so Franzen.

Die CDU-Politikerin kritisierte in diesem Zusammenhang scharf, dass SPD, Grüne und SSW gleichzeitig Minioberstufen genehmigen, die schon heute kaum beziehungsweise gar nicht die notwendige Mindestgröße erreichen.

Über Jahrzehnte habe unabhängig von der Regierung in Schleswig-Holstein das Prinzip „kurze Beine – kurze Wege“ gegolten. Nun habe die Bildungsministerin zu den Ergebnissen des Arbeitsgespräches zum Thema Dorfschulen erklärt, dass aufgrund der demografischen Entwicklung nicht jede Kleinstschule gerettet werden könne.

„Auch angesichts dieser demographischen Entwicklung könnten viel mehr Grundschulstandorte erhalten werden, wenn SPD, Grüne und SSW für ihre Minioberstufen nicht zusätzliche Lehrerstellen bräuchten. Dieses Ziel steht für Wende, SPD, Grüne und SSW jedoch an erster Stelle. Ihnen ist es egal, wie lange unsere ABC-Schützen zur Schule fahren müssen. Bei ihnen gilt dafür das Prinzip „lange Beine – kurze Wege“, auch wenn das „kurze Beine – lange Wege“ zur Folge hat“, so Franzen.

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