Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

| Nr. 161/14

Freiwilligkeit ist besser als Ordnungsrecht

Für die CDU-Landtagsfraktion kritisierte der agrar- und umweltpolitische Sprecher, Heiner Rickers, die vorgesehene Mittelverwendung der ELER-Mittel für die bevorstehende Förderperiode 2014 bis 2020. „Hinter dem Schwerpunkt Ökologisierung verbirgt sich nichts anderes als eine weitere Flächenstilllegung durch die Hintertür“, so Rickers. Immerhin würden über 80 Millionen Euro pro Jahr in die Ökologisierung gesteckt.

Rickers führte aus, dass das Problem der Flächenknappheit durch eine weitere Ökologisierung verschärft werde, da die Produktivität des Ökolandbaus niedriger liege: „Da wir die Flächen nicht vermehren können, wird am Ende die Produktivität und damit die Wertschöpfung des Landes darunter leiden“.

Nach Ansicht von Rickers wäre das Geld besser aufgehoben :

- um neue eventuell genossenschaftliche und alternative Schlachtstrukturen zu entwickeln,
- Ökobilanzen zu erstellen, um die beste Form der Landwirtschaft zu finden oder etwa
- für die Förderung kleiner Blockheizkraftwerke, um die dezentrale Energieversorgung innovativer zu gestalten und letztlich
- um deutlich höhere Mittel beim ländlichen Wegebau zur Verfügung zu stellen.

„Stattdessen bedient die Landesregierung vorrangig eingefahrene Strukturen und setzt – wie beim Filtererlass – auf das Ordnungsrecht statt auf Freiwilligkeit. Das ist der falsche Weg“, so Rickers abschließend.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern