Werner Kalinka

Werner Kalinka
Soziales, Familien, Senioren

| Nr. 082/11

Entwicklung der Raubdelikte in der Landeshauptstadt Kiel gibt Anlaß zur Besorgnis

Die Raubdelikte sind in der Landeshauptstadt Kiel deutlich gestiegen. Wie aus der Antwort des Innenministers auf eine Kleine Anfrage (Drs. 17/1240) des Abgeordneten Werner Kalinka hervorgeht, wurden 464 Taten im Jahr 2010 gezählt. 2005 waren es „nur“ 330 gewesen. Die weiteren Zahlen: 336 (2006), 389 (2007), 418 (2008),397 (2009). Kalinka: „Dies ist eine Entwicklung, die zu Besorgnis Anlass gibt. Interessant wird sein, ob dies ein landesweiter oder Kiel-spezifischer Trend ist.“

Der räumliche Schwerpunkt hat sich in Kiel verändert. Aus der Antwort: „Während in den Vorjahren die Mehrzahl der Straßenraubtaten in der Kieler Innenstadt begangen worden sind, ergibt sich bei der Betrachtung der aktuellen Raubdelikte ein differenziertes Bild. Derzeit werden Raubdelikte vermehrt in Wohngebieten begangen. Dabei sind in erster Linie polizeilich auffällige Stadtteile (Gaarden-Ost, Dietrichsdorf, Mettenhof) betroffen. Allerdings wurden auch in anderen Stadtteilen (Südfriedhof, Wik, Friedrichsort, Suchsdorf) Raubdelikte registriert.“

Die Aufklärungsquote in den Jahren 2005 bis 2010 lag bei 40,9%, 46,4%, 42,2%, 47,8%, 51,6% und 43,8%.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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