Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 400/13

Diese Landesregierung will kleine Schulen auf dem Land bewusst kaputt machen

CDU-Bildungsexpertin Heike Franzen sieht in den kurzen Umsetzungsfristen für die Umwandlung von Regional- in Gemeinschaftsschulen einen klaren Beleg dafür, dass SPD, Grüne und SSW kleine Schulen auf dem Land gezielt kaputt machen wollen.

„Bestehende Gemeinschaftsschulen haben nach wie vor zwei Jahre Zeit, die vorgeschriebene Mindestgröße zu erreichen. Zur Zwangsumwandlung anstehenden Regionalschulen setzt die Bildungsministerin dafür eine Frist von weniger als einem Jahr. Diese Ungleichbehandlung hat nur ein Ziel: SPD, Grüne und SSW wollen kleine Schulen gezielt kaputt machen“, erklärte Franzen heute (15. Juli 2013) in Kiel.

Denn denjenigen Regionalschulen, die heute weniger als 300 Schüler hätten, fehle darüber hinaus die zur Umwandlung in eine Gemeinschaftsschule nötige Rechtsgrundlage.

„Diese gesetzliche Grundlage wird voraussichtlich erst Anfang 2014 beschlossen werden. Eine Umwandlung müsste jedoch noch in diesem Jahr erfolgen. Nur dann wissen die Eltern, ob die Schule bei ihnen im Ort ihr Kind zum kommenden Schuljahr überhaupt noch aufnehmen darf. Das zeigt: Die Landesregierung lässt die Schulträger kleiner Regionalschulen bewusst am langen Arm verhungern“, so Franzen.

Dazu gehöre auch, dass die Träger der Regionalschulen bei der Einrichtung eines Ganztagsangebotes von der Landesregierung komplett allein gelassen werden. „So arbeitet nur, wer ein Scheitern der Umwandlung will“, erklärte Franzen.

Der Grund für diese Vorgehensweise der Landesregierung sei klar:

„Für die beschlossene Besserstellung von Gemeinschaftsschulen in der Lehrerausstattung und die Einführung von Minioberstufen an Gemeinschaftsschulen benötigt die Bildungsministerin Lehrerstellen, die sie nicht hat“, stellte Franzen klar.

Deshalb wolle die Landesregierung nun schnell das rasche Ende möglichst vieler derzeitiger Regionalschulen herbei führen, um dort Stellen einzusparen.

Die CDU-Bildungsexpertin warnte in diesem Zusammenhang vor den Folgen eines ländlichen Schulsterbens.

„Die Schulen sind im ländlichen Raum meistens gleichzeitig Kommunikationszentren. Schulsporthallen sind in aller Regel Mehrzweckhallen. All das zerstören SPD, Grüne und SSW“, so Franzen.

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