Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

| Nr. 187/12

Die Loreley ist kein Leuchtturm!

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Hans-Jörn Arp, hat heute (17. April 2012) einer Verlegung der Wasser- und Schifffahrtsdirektion von Kiel nach Bonn eine klare Absage erteilt:

„Die Notwendigkeit einer Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes ist überhaupt keine Frage. Allerdings wäre es kurzsichtig, die Bundesbehörde voll auf die Verwaltung der Binnenschifffahrtswege zu konzentrieren. Die Loreley ist kein Leuchtturm“, erklärte Arp in Kiel.

Der Verkehrsexperte betonte die Bedeutung der maritimen Wirtschaft für den Norden, aber auch für die Im- und Exportwirtschaft der gesamten Bundesrepublik Deutschlands und auch Europas:

„Allein der Nord-Ostsee-Kanal ist die meist befahrene Wasserstraße der Welt. Schon mit dem Sitz der Direktion der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung in Kiel war es mehrjährige Schwerstarbeit, die dringende Notwendigkeit der Sanierung und des Ausbaus des Kanals in Berlin deutlich zu machen. Dazu war es von entscheidender Bedeutung, dass Verantwortungsträger der Bundesverwaltung hier vor Ort jeden Tag die Ausfallmeldungen der Schleusen und deren Auswirkungen unmittelbar erlebt haben. Vom Rhein aus fehlt einfach die Perspektive, Bonn ist von der Küste zu weit weg“, so Arp.

Eine kompetente Bundesbehörde im Norden mit dem klaren und eindeutigen Focus auf die Seeschifffahrt sei unverzichtbar: „Und diese Bundesbehörde gehört selbstverständlich nach Kiel“, so Arp abschließend.


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