Astrid Damerow
Europapolitik

Erstaufnahmeeinrichtungen | | Nr. 492/15

Die Erstaufnahmeeinrichtung in Leck muss unter Berücksichtigung der Planungen der Kommunen vor Ort errichtet werden

Die flüchtlingspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Astrid Damerow, hat Innenminister Studt aufgefordert, bei der geplanten Erstaufnahmeeinrichtungen in Leck, die Wünsche von Leck, Tinningstedt und Klixbüll zu berücksichtigen.

„Die derzeitigen Planungen der Landesregierung würden die von den Gemeinden beabsichtigten Nachnutzung behindern – wenn nicht unmöglich machen. Ich erwarte vom Innenminister, dass er die Erstaufnahmeeinrichtung unter Berücksichtigung der Planungen der Kommunen vor Ort errichtet. Das ist möglich, und darum muss es auch gemacht werden“, forderte Damerow heute (04. November 2015) in Kiel.

Die örtlichen Vertreter in Leck und Umgebung hätten die Bereitschaft für die Errichtung einer Erstaufnahme signalisiert. Im Gegenzug werde selbstverständlich vom Innenminister erwartet, dass er bei der Ausgestaltung die Wünsche der Menschen vor Ort berücksichtige. Damerow bezog sich bei ihrer Forderung insbesondere auf die Frage, wo die geplante Einrichtung auf dem Gelände des Flughafens errichtet werden solle. Hier gebe es vor Ort klare Vorstellungen, deren Umsetzung für eine mögliche Nachnutzung erforderlich sei. An diesen Vorgaben müsse sich das Land orientieren. Ansonsten stoße man wieder einmal diejenigen vor den Kopf, die Bereitschaft zur Hilfe zeigten.

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