| Nr. 427/07

Das zwei-Säulen Konzept der Schulreform greift

Zu den heute von Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave bekannt gegebenen Anmeldezahlen für Regional- und Gemeinschaftsschulen erklärt die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Susanne Herold:

„Die Zahlen machen deutlich, dass das zwei-Säulen-Konzept aus Regionalschulen mit Haupt- und Realschulbildungsgang und Gymnasium, ergänzt durch das Angebot der Gemeinschaftsschule, greift.“

Vor dem Hintergrund, dass die Regionalschulen ohne gesonderte Beantragung im Jahr 2010 ohnehin aus den Haupt- und Realschulen aufwachsen werden, sei die derzeitige Anmeldezahl ein deutliches Zeichen der Akzeptanz für die Regionalschulen. „Der erfreuliche Start der Gemeinschaftsschule im laufenden Schuljahr war und ist auch der engagierten Öffentlichkeitsarbeit der Bildungsministerin zu verdanken. Frau Erdsiek-Rave hat zugesagt, sich ebenso engagiert für den Start der Regionalschule einzusetzen. Ich bin überzeugt, dass dies auch der Regionalschule weiteren Rückenwind geben wird“, so Herold.

Durch die Regionalschule werde ein flächendeckendes und wohnortnahes Bildungsangebot auch und gerade im ländlichen Raum aufrechterhalten. Schülerinnen und Schüler, die nicht von Beginn an ein Gymnasium besuchen, haben auch zukünftig die Möglichkeit, nach einem qualifizierten Realschulabschluss auf ein Gymnasium zu wechseln. „Sie können dann in 13 Jahren – und damit genau so schnell wie auf der Gemeinschaftsschule - zum Abitur kommen. Dafür besteht jetzt ein Rechtsanspruch“, so Herold. Besonders wichtig sei, dass so auch im ländlichen Raum zukünftig Schulen mit Sekundarstufen erhalten bleiben.

An der Regionalschule werde das differenzierte Lernen im Haupt- und Realschulbildungsgang ab der 7. Klasse ebenso aufrechterhalten wie die Notenzeugnisse und die Haupt- bzw. Realschulabschlüsse. Herold: „In den Kernfächern Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache wird ab der 7. Klasse differenziert unterrichtet. Ab der 8. Klasse gilt dies auch für die Naturwissenschaften“. Damit werde den unterschiedlichen Ansprüchen und Leistungsständen der Schülerinnen und Schüler Rechnung getragen.

Ein weiterer Eckpfeiler sei die enge Verknüpfung von Unterricht und Betriebspraktika. „Auf diese Weise wird ein frühzeitiger Kontakt und auch Bezug der Schüler zur Arbeitswelt hergestellt. Wir versprechen uns davon eine bessere Eignung der Absolventen für den Arbeitsmarkt“, erklärte die Bildungsexpertin.

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