| Nr. 283/08

Das planwirtschaftliche Instrument Milchquote muss weg!

Anlässlich des heutigen „Milchgipfels“ bei Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer erklärt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Claus Ehlers:

„Nur vier der EU-Mitgliedstaaten sind für eine Beibehaltung der Milchquote, weil dieses Instrument seit 1984 nicht geeignet war, die Mengen- und insbesondere die Preisprobleme zu lösen. Deshalb ist es richtig, dass unsere Landwirtschaft schrittweise in eine Markt- und Preispolitik geführt wird. Schleswig-Holsteins Landwirtschaft wird damit gut leben können und am Ende zu den Gewinnern zählen.“

Ein gangbarer Weg wäre es nach Ehlers` Auffassung, bis zum Auslaufen der Milchquote die Saldierung auf 10 % zu beschränken, sie auf 2 Jahre zu verteilen, und gleichzeitig die Überlieferung über 10 % hinaus auszuschalten.

Einer Fortführung der – wie auch immer ausgestalteten – Milchquotenregelung erteilte der Agrarexperte eine klare Absage. „Die Landwirtschaft soll durch ihre Arbeit und angemessene Produktpreise ein ausreichendes Einkommen erwirtschaften. Auch deshalb muss das planwirtschaftliche Instrument „Milchquote“ der Vergangenheit angehören“, so Ehlers abschließend.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern