Heike Franzen

Heike Franzen
Bildungspolitik

| Nr. 610/14

Das GEW-Gutachten deckt die schweren Fehler von SPD, Grünen und SSW auf

Die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Heike Franzen, hat das heute (04. Dezember 2014) von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft vorgelegte Rechtsgutachten zur Notwendigkeit einer einheitlichen Besoldung als Beleg der schweren Fehler der von SPD, Grünen und SSW beschlossenen Bildungsreformen gewertet:

„SPD, Grüne und SSW haben sich immer gegen den Begriff Einheitslehrer gewehrt. Das Gutachten weist nach, dass sie ihn geschaffen haben. Vor dem Hintergrund ist die Forderung der GEW nach einer einheitlichen Besoldung die logische Konsequenz“, erklärte Franzen in Kiel.

Der Gutachter weise nach, dass es nach der von SPD, Grünen und SSW beschlossenen Reform des Schulsystems und der Lehrerausbildung keine sachlichen Gründe mehr für eine unterschiedliche Besoldung der Lehrkräfte aller Schultypen gebe.

„Mit anderen Worten: Ob eine Lehrkraft an der Grundschule oder der Oberstufe unterrichtet, ist für deren Ausbildung und den täglichen Unterricht egal. Das ist pure Gleichmacherei per Gesetz, die sich um unterschiedliche Begabungen ebenso wenig schert, wie um unterschiedliche Altersgruppen“, so die CDU-Abgeordnete.

Neben den pädagogischen Fehlern decke das Rechtsgutachten allerdings auch die handwerklichen Fehler im Gesetzgebungsverfahren auf.

„Einmal mehr haben SPD, Grüne und SSW ihre Wunschträume gegen alle Warnungen durchs Parlament gepeitscht. Hinterher wird überlegt, wie man das alles bezahlen soll“, sagte Franzen.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:


Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

Pressemitteilungen filtern