Barbara Ostmeier

Barbara Ostmeier
Justiz, Sport, Integrations- und Flüchtlingspolitik

| Nr. 189/14

CDU-Sportpolitiker fordern Abbau des Sanierungsstaus bei Sportstätten

Bei ihrem ersten Treffen haben die sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Landtagsfraktionen am Montag, 31. März 2014, in Mainz einen Abbau des Sanierungsstaus bei Sportstätten gefordert:

„Der Deutsche Olympische Sportbund beziffert den Investitionsstau in kommunalen Sportstätten insgesamt auf 4,2 Milliarden Euro. Mehr als 70 Millionen Euro sind es allein in Schleswig-Holstein. Wenn der Breitensport seiner Aufgabe nachkommen soll, dann muss da dringend etwas passieren“, so die sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Barbara Ostmeier.

Sie bezog sich bei den schleswig-holsteinischen Zahlen auf die aktuellste - fünf Jahre alte – Studie des damaligen Leiters des Instituts für Sportwissenschaften an der CAU zu Kiel, Prof. Dr. Robin Kähler. Um den tatsächlichen Investitionsmittelbedarf im Land aktuell zu ermitteln, hat die CDU-Landtagsfraktion eine Große Anfrage zum Sanierungsstau (Drucksache 18/ 1176) gestellt. Eine Antwort der Landesregierung erwartet sie im Frühsommer.

Unabhängig von der exakten Höhe ist schon jetzt klar: Wir müssen mehr in die Sportstätten investieren, um auch nur das jetzige Niveau halten zu können. Dafür brauchen die Kommunen eine entsprechende finanzielle Unterstützung des Landes. Die CDU-Fraktion hat bereits bei den letzten Haushaltsberatungen eine entsprechende Initiative eingebracht, die von den Regierungsfraktionen abgelehnt wurde, sagte die Sportpolitikerin.

Der Sanierungsstau bei Sportstätten und Bädern könne nicht mehr länger ignoriert werden. Er wachse bislang von Jahr zu Jahr und gefährde die Entwicklung des Sports in den Kommunen mit allen seinen positiven gesundheitlichen und sozialen Effekten. Die größte Wertschätzung für das große ehrenamtliche Engagement im Sport seien funktionale und bedarfsgerecht ausgestattete Sportstätten. Unterschätzt werde auch die ökonomische Komponente des Sports. So gehe aus einer Untersuchung der Universität Mainz hervor, dass der Sportbereich eine Bruttowertschöpfung in Höhe von jährlich 90 Milliarden Euro erwirtschafte.

„Das ist vergleichbar mit der Chemischen Industrie. Der Sport ist also nicht nur gut für die Gesundheit des Einzelnen und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Er spült auch Geld in die Staatskassen. Kein Unternehmen würde in Produktionsanlagen für einen Verkaufsschlager so wenig investieren, wie Schleswig-Holstein in seine Sportanlagen“, so Ostmeier.

Die nächste Tagung der sportpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen wird im zweiten Halbjahr in Schleswig-Holstein stattfinden.

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