Tobias Koch
Fraktions­vorsitzender

| Nr. 564/14

CDU-Fraktion stellt Dringlichkeitsantrag zum Stellenabbau bei der HSH-Nordbank

Der finanzpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Tobias Koch, hat Finanzministerin Monika Heinold wegen deren öffentlicher Zustimmung zu einem Abbau von 250 Stellen am Standort Kiel der HSH-Nordbank scharf kritisiert. Die CDU-Fraktion stellte heute (13. November 2014) einen Dringlichkeitsantrag, mit dem die Landesregierung noch in dieser Landtagssitzung aufgefordert werden soll, bestehende HSH-Konzepte für eine Verlagerung des Back-Office-Bereichs nach Kiel in den Verhandlungen durchzusetzen.

„Der von der Finanzministerin geforderte proportionale Stellenabbau wäre dramatisch für Kiel und betriebswirtschaftlicher Unsinn für die Bank. Anstatt die guten Argumente für Kiel ins Feld zu führen, macht Heinold in vorauseilendem Gehorsam den Kotau vor Hamburg. Das darf doch wohl nicht wahr sein“, sagte Koch in Kiel.

In der HSH-Nordbank gebe es hervorragende Konzepte für eine stärkere Verlagerung von Arbeitsplätzen im Back-Office Bereich in leerstehende Räumlichkeiten am Standort Kiel. Die CDU-Fraktion erwarte von der Finanzministerin, dass sie ihre Zustimmung zu einem Stellenabbau von der Realisierung dieser Konzepte abhängig machen.

„Alle Argumente sprechen für Kiel. Der Standort ist kostengünstiger als Hamburg. Hier stehen Büroräume leer, in Hamburg werden sie angemietet. Angesichts der Verpflichtung der HSH-Nordbank zur Kostensenkung liegt deshalb die Verlagerung des kompletten Back-Offices nach Kiel auf der Hand“, so Koch.

Aufgrund der offensichtlichen Unwilligkeit der Finanzministerin, diese Argumente für Kiel in den Verhandlungen auf den Tisch zu legen, stellte die CDU-Fraktion einen entsprechenden Dringlichkeitsantrag.

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