| Nr. 316/11

Aus jeder Krise lernen

Ursula Sassen zur Bilanz der EHEC-Krise in Schleswig-Holstein:

„Unsere Lebensmittel sind heute deutlich sicherer als noch vor hundert Jahren. Dennoch erschüttern regelmäßig neue Lebensmittelkrisen das Vertrauen der Menschen in die Nahrungsmittel. Daher müssen wir aus jeder Krise lernen.“

Nach dem Ende der EHEC-Krise gelte es nun, eine genaue Auswertung der Ereignisse vorzunehmen und die richtigen Schlüsse zu ziehen. Meldefristen müssen beleuchtet und die Ursachen für zum Teil verwirrende und die Menschern verunsichernde Verhaltensratschläge geklärt werden. Aus den Ergebnissen werden dann entsprechende Maßnahmen abgeleitet, damit bei zukünftigen Fällen schnell und souverän reagiert werden könne. Auch die Informationspolitik gehöre auf den Prüfstand. Nur so lassen sich gesundheitliche Folgen für die Menschen effektiv verhindern und Schaden für die Landwirtschaft begrenzen, erklärte Sassen.

„Für die Abgeordneten und den Landtag heißt es jetzt, sachlich und sorgsam die nötigen Konsequenzen zu ziehen. Die Menschen erwarten von uns, dass sie wieder ohne Sorge vor schweren Erkrankungen Obst, Gemüse und andere Nahrungsmittel verzehren können.“

Auch die Auswirkungen auf die medizinische Versorgung im Land bedürfen einer kritischen Betrachtung. Stationäre Einrichtungen hätten kompetent, mit hoher Professionalität und unter enormen Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reagiert.

„Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gebührt Respekt und unser Dank. Wir dürfen die Häuser mit ihrem Engagement und ihren zusätzlichen Kosten nicht im Regen stehen lassen. Hier hoffen wir auf eine vernünftige Regelung mit den Kostenträgern und unterstützen Gesundheitsminister Dr. Garg bei seinen Vermittlungsbemühungen.“

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
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