| Nr. 358/07

zu TOP 33: Gottorf ist ein überzeugendes Erfolgsmodell

Sperrfrist: Redebeginn
Es gilt das gesprochene Wort

Wenn man einen schlüssigen Diskussionsbeitrag zu einem überragenden Erfolgsmodell liefern soll, dann hat man die Wahl zwischen übertriebener Eloge oder Beckmesserei. Der Mittelweg ist nicht einfach und hat seine Tücken, denn man übersieht schnell etwas, das den Beteiligten besonders wichtig ist.

Man kann beispielsweise Highlights aus dem Veranstaltungsprogramm anführen wie die Hundertwasser-Ausstellung in der Reithalle oder die hundert Radierungen Rembrandts. Man kann ins Schwärmen geraten über den wieder aufgelebten Barockgarten mit dem Globushaus oder sich freuen über die „Wiederbelebung“ Haithabus durch die neuen Wikingerhäuser.

Man kann aber auch nüchtern anhand der Statistik den Erfolg bemessen, etwa durch eine fast zehnprozentige Steigerung der Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr oder die Einwerbung von Spenden- und Sponsorengeldern von fast 350.000 Euro.

Man kann aber auch vorsichtig den Zeigefinger erheben bei einer öffentlichen Förderung von insgesamt mehr als 8 Millionen Euro.

Man kann aber auch seine Zuhörer Zug um Zug verlieren durch eine endlose Aufzählung wichtiger Details.

Das, meine Damen und Herren, möchte ich umgehen, ohne den Vorwurf zu provozieren, das Thema nicht angemessen gewürdigt zu haben.

Ich möchte Ihnen daher schlichtweg meine Freude mitteilen, dass es meines Wissens erstmalig gelungen ist, die Erfolgsgeschichte „Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf“ im Plenum zu beraten und dadurch vielleicht das Thema „Kultur in Schleswig-Holstein“ noch ein wenig mehr in den Focus der Öffentlichkeit zu rücken.

Ich bedanke mich im Namen meiner Fraktion bei den Müttern und Vätern, die dieses Stiftungsmodell aus der Taufe gehoben haben. Mein Dank gilt aber ebenso denjenigen, die dieses so erfolgreiche Konzept tragen und umsetzen. Stellvertretend möchte ich daher Professor Guratzsch zum Erfolg gratulieren und für die geleistete Arbeit danken.

Ich bin der festen Überzeugung, dass die öffentlichen Mittel gut und nutzbringend eingesetzt wurden. Die Zunahme der Besucherzahlen zeigt deutlich, dass die Angebote von der Bevölkerung positiv angenommen werden.

Ich wünsche daher der Stiftung und ihren Akteuren weiterhin eine glückliche Hand, damit dieser kulturelle Leuchtturm Schleswig-Holsteins auch in Zukunft so überragend strahlt.

Die CDU-Fraktion beantragt Ausschussüberweisung.

Sie haben Fragen zu diesem Artikel? Sprechen Sie uns an:

Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

http://www.cdu.ltsh.de

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