| Nr. 282/07

Wir halten an der Ökumene fest

Die kirchenpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Herlich Marie Todsen-Reese, äußerte sich heute (12. Juli) betroffen über die Art und Weise, wie der Einzigartigkeits- und Vorranganspruch der katholischen Kirche im Dokument „Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche“ den anderen Kirchen und Religionsgemeinschaften vorgehalten worden ist.


„Damit tut der Papst der Gemeinschaft der Christen insgesamt keinen Gefallen“, so Todsen-Reese. Die Christen aller Glaubensrichtungen hätten in den letzten Jahren einen immer engeren Schulterschluss gesucht und gefunden. Der Wunsch nach Ökumene habe stetig zugenommen. „Die aktuellen Äußerungen sind deshalb eine deutliche Belastung für all diejenigen, die sich in den letzten Jahren um eine weitere Annäherung der christlichen Kirchen bemüht haben“, so Todsen-Reese.


Zwar stünde in dem Dokument nichts wirklich Neues, da im Wesentlichen Feststellungen aus dem im Jahr 2000 erschienen Dokument „Dominus Iesus“ aufgegriffen würden. „Gerade deshalb kann ich die Sinnhaftigkeit der letzten Aktion nicht verstehen“, erklärte die kirchenpolitische Sprecherin. Ungeachtet des unterschiedlichen Kirchenbegriffs in den verschiedenen Konfessionen glaubten alle Christen an denselben Gott und das gleiche Evangelium. „In diesem Glauben sollten wir weiter zusammen finden. Wir halten an der Ökumene fest“, so Todsen-Reese abschließend.

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