| Nr. 057/08

Weckruf zur rechten Zeit

Als einen Weckruf zur rechten Zeit hat die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Herlich Marie Todsen-Reese, heute (21. Februar) die Expertenanhörung zur Situation des Religionsunterrichts an schleswig-holsteinischen Schulen im Bildungsausschuss bezeichnet. „Auch wenn es mich nicht froh stimmt: Wir hatten Recht mit unseren Befürchtungen, dass zu wenig Religionsunterricht gegeben wird und dass wir zu wenig fachlich ausgebildete Religionslehrer haben. Diese Sorge hatte uns seinerzeit zur Großen Anfrage zum Religionsunterricht veranlasst“, so Todsen-Reese.

Der Religionsunterricht sei unverzichtbar bei der Entwicklung und Ausgestaltung eines eigenen Wertefundamtes für Kinder und Jugendliche. Er unterstütze diese dabei, Orientierung zu erwerben und sie zum Dialog zwischen unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Positionen zu befähigen.

Todsen-Reese dankte den Kirchen und dem Religionslehrerverband für die Bereitstellung derjenigen Informationen, die das Bildungsministerium zur Beantwortung der Großen Anfrage nicht zur Verfügung stellen konnte. „Die Stellungnahme der Kirchen und des Religionslehrerverbandes zeigen eindeutig, dass wir ganz erheblichen Handlungsbedarf haben“. Dies gelte sowohl hinsichtlich der Altersstruktur der Lehrer, für den Fachlehrermangel und die Notwendigkeit der Verbesserung der Aus- und Fortbildung bis hin zur Festigung der Strukturen durch die Nutzung von Kontingentstundentafeln und die statistische Erhebung fachspezifischer Daten.

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