Heiner Rickers

Heiner Rickers
Agrar und Umwelt, Ländliche Räume, Tierschutz

Bauernprotest | | Nr. 404/19

TOP 22 Landwirte und Gesellschaft müssen wieder Hand in Hand arbeiten

Es gilt das gesprochene Wort!

In seinem Redebeitrag zu den aktuellen Demonstrationen von Bäuerinnen und Bauern machte der agrarpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Heiner Rickers, deutlich, wie die emotionale Situation im Berufsstand der Landwirte zurzeit sei.

„Es darf nicht zu einer Spaltung der Gesellschaft kommen“, so Rickers. In den vergangenen Jahren hätten sich die Landwirte erfolgreich denen an sie gestellten Aufgaben gestellt. „Unsere Lebensmittel zeugen von höchster Qualität und werden deshalb in aller Welt geschätzt. Vollkommen unverständlich ist jedoch, dass die Produkte sehr gern konsumiert und gehandelt werden, von Wertschätzung aber keine Spur zu finden ist.“ Das könne kein Landwirt verstehen.

Dabei habe man längst hart an Verbesserungen in den Bereichen Umweltschutz und Tierwohl gearbeitet und Erfolge zu verzeichnen. Als Beispiel nannte Rickers die Verschärfungen im Dünge- und Arzneimittelrecht oder verbesserte Haltungsbedingungen der Nutztiere.

Es seien also klare Botschaften gefordert. Kern der aktuellen Demonstrationen ist die Einladung, sich an einen Tisch zu setzen. „Gesellschaft und Politik müssten wieder mehr mit den Landwirten wieder Hand in Hand zu arbeiten“, so Rickers.

Als Denkanstoß gab Rickers seinen Jamaika-Partnern mit auf den Weg: Man müsse das Machbare in Schleswig-Holstein sichtbar für die Bauern machen.

Rickers: „Wenn EU- Gelder vom aktiven Landwirt weg zu den ländlichen Räumen umgeschichtet werden, müssen wir dafür sorgen, dass auch die Bauern etwas davon haben. Warum nicht auch einmal Landwirte loben für freiwilligen Gewässerschutz oder nachweislich weniger Antibiotika-Einsatz in er Tierhaltung? Wer heute im Gewässerschutz schon alles richtig macht, darf durch Pauschalausweisungen von Belastungsgebieten nicht mit zusätzlichen Auflagen bestraft werden. Das sollten wir in Schleswig-Holstein mit dem Berufsstand nochmals eingehend diskutieren.

Hören wir doch auf unsere Landwirte und nehmen deren Einladung zu Gesprächen an!“

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Kai Pörksen
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