Werner Kalinka

Werner Kalinka
Familienpolitik

Familienpolitik | | Nr. 330/17

(TOP 26) Sieben Punkte einer guten Familienpolitik

„Wir brauchen keine Kinderprämie, sondern eine Gesellschaft, in der Kinder willkommen sind und eine Familienpolitik, in der Menschen füreinander Verantwortung tragen“, so MdL Werner Kalinka in der Landtagsdebatte zum AfD-Antrag, für Kinder Prämien seitens des Staates auszuloben. Es sei im Übrigen schon bemerkenswert, dass die AfD auch Wohlhabenden eine Prämie zahlen wolle, so der Abgeordnete.

Kalinka: „Dazu sieben Punkte einer guten Familienpolitik:

1. Die Rahmenbedingungen für Familien werden von uns gestärkt. 180 Mio. Euro für bessere Kitas, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wichtig auch: Auf sich verändernde Arbeitsbedingungen muss Familie sich einstellen können - mit möglichst wenig Stress.

2. Eine gute Schul- und Bildungspolitik muss gleiche Chancen für Kinder und junge Menschen geben. Dazu gibt es viele Unterstützungen. Zudem: Wir haben nur noch zwei Schulsysteme und wir würden es befürworten, dass Ländergrenzen bei der Bildung fallen.

3. Unser Blick muss auch besonders auf diejenigen gerichtet sein, denen es nicht so gut geht. Es gibt Städte und Regionen, in denen ein Drittel der Kinder unter Sozialhilfebedingungen aufwachsen müssen. Hier nachhaltige Verbesserungen zu schaffen, ist eine prioritäre soziale Aufgabe.

4. Familie und Wirtschaft stehen häufig in einem engen Bezug, wie beim Handwerk, Handel, in der Landwirtschaft oder im Tourismus. Die Meistergründungsprämie ist ein gutes Beispiel, wie Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen gefördert werden können.

5. Eine gute Familienpolitik fördert das Generationendenken. Verantwortung füreinander zu übernehmen bedeutet auch Verantwortung zu tragen. Dies kann bei der Kinderbetreuung, bei der Pflege oder sonst in der Familie sein. Generationendenken stärkt Familie.

6. Zur Familie gehört Zeit. Zeit zum Gespräch, Zeit zum Zuhören, Zeit für Freizeit. Computer und Fernsehen dürfen - vor allem im jungen Alter - nicht bestimmend sein. Wir müssen dafür werben, auch bei der Gestaltung der Arbeitswelt diesen Gedanken Bedeutung zu geben.

7. Familien sind keine Addition von Personen, sondern gelebte Gemeinschaften. Da darf man auch unterschiedliche Meinungen und Konflikte haben. Wichtig ist aber, den Willen zum Gemeinsamen zu haben. Verantwortung verpflichtet - in guten wie in schlechten Zeiten.“

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