Hans-Jörn Arp

Hans-Jörn Arp
Parlamentarischer Geschäftsführer, Verkehr

Verkehr | | Nr. 046/17

Meyers Taschenspielertricks gefährden den zügigen Bau der Rader Hochbrücke

Der Parlamentarische Geschäftsführer und verkehrspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp, hat heute (1. Februar 2017) die Forderung von Verkehrsminister Meyer nach erneuten Änderungen im Planungsverfahren für die Rader Hochbrücke scharf kritisiert:

„Meyers Forderung ist unverantwortlich. Das Planfeststellungsverfahren läuft. Die Planungen von zwei zusätzlichen Spuren würden das Bauprojekt um Jahre zurückwerfen. Meyer sollte nicht immer andere torpedieren, nur weil er es selbst nicht kann. Dass die DEGES hingegen ihren Job kann, zeigt sie bereits südlich der Rader Hochbrücke auf der A7. Dafür braucht sie keine Ratschläge von einem unfähigen Verkehrsminister, der immer wieder versucht, sich mit neuen Taschenspielertricks aus der Verantwortung zu stehlen. Seine Behauptung, es gebe bis 2026 genügend Spielraum, ist schlichtweg falsch. Die jüngsten Verkehrszahlen zeigen doch: Das neue Bauwerk muss so schnell kommen wie nur möglich. Die Unternehmen brauchen keine neue Verunsicherung auf der Jütlandroute, sondern die absolute Sicherheit, dass die neue Rader Hochbrücke zügig gebaut wird. Meyer sollte sich besser darum kümmern, dass das Planfeststellungsverfahren für die Fehmarnbeltquerung abgeschlossen wird. Dann könnten nämlich auch die zukünftigen Verkehrsströme seriös bewertet werden“, so Arp.

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