Katja Rathje-Hoffmann

Katja Rathje-Hoffmann
St. Fraktionsvorsitzende, Sozialpolitische Sprecherin, Frauen und Gleichstellung, Pflege, Kindertagesstätten

Kita-Öffnungszeiten | | Nr. 498/15

KiTa-Öffnungszeiten müssen auch Schichtarbeiten gerecht werden

Die CDU-Fraktion in Schleswig-Holstein fordert mit einem Antrag für die kommende Landtagssitzung flexiblere Betreuungszeiten in den Kindertagesstätten.

„Wir wollen eine ausreichende Zahl an 24-Stunden-KiTas. Es geht uns ausdrücklich nicht darum, dass Kinder 24-Stunden am Tag betreut werden. Unser Ziel ist, dass Kinder von Schichtarbeitern die Kita dann besuchen können, wenn ihre Eltern nicht da sind“, begründete die sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Katja Rathje-Hoffmann, ihren Antrag heute (06. November 2015)

Die Öffnungszeiten vieler Kindertageseinrichtungen in Schleswig - Holstein gingen häufig völlig am Arbeitsleben vorbei: „Wer heute als Servicekraft in der Gastronomie, als Krankenpfleger oder als Polizistin arbeitet, den stellen die üblichen Kita-Öffnungszeiten vor große Probleme“, so die CDU-Abgeordnete.

Gerade die Betreuung zu Randzeiten sei für viele Eltern, insbesondere Alleinerziehende, Voraussetzung, um einer beruflichen Tätigkeit nachgehen zu können. Das Betreuungsangebot von Kindern in den Morgen- und Abendstunden sowie bedarfsgerecht auch nachts, müsse deshalb ausgebaut werden.

Dabei ginge es um viel mehr als das Ziel, die Betreuung der Kinder während der Arbeitszeit sicher zu stellen. „Wer Schicht arbeitet, der kennt das: Wenn Mama oder Papa nach Haus kommen, muss das Kind zur KiTa. Und wenn es aus der Kita kommt, müssen Mama oder Papa zur Schicht. Da sehen Eltern und Kinder sich manchmal nur für Minuten. Das wollen wir ändern“, so Rathje-Hoffmann.

Das Angebot der 24-Stunden-KiTa solle sich ausschließlich an jene Eltern richten, die regelmäßig aufgrund von Schichtarbeit, Arbeit an Wochenenden oder Feiertagen Schwierigkeiten haben, ihr Kind in einer regulären Kindertagesstätte betreuen zu lassen. Die Betreuungszeit der Kinder solle nicht über das übliche Maß hinaus gehen.

„Wir wollen nicht, dass Eltern ihre Kinder in die KiTa abschieben. Uns geht es um eine echte Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, so die CDU-Abgeordnete.

 

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