| Nr. 294/07

Informationen zu Reaktorproblemen waren zeitgerecht und umfassend

„Die beiden Anhörungen im Sozialausschuss, die Berichterstattung in der Landtagsdebatte und der von der Sozialministerin in der Sondersitzung des Sozialausschusses übergebene Zwischenbericht zu den Abläufen und Reaktionen bei den Reaktorproblemen haben gezeigt, dass das Sozialministerium als Atomaufsichtsbehörde jederzeit nicht nur die richtige Informationen weitergeben hat, sondern auch fachlich fundierte Anforderungen an den Kraftwerkbetreiber zur Lösung der technischen Probleme gefordert hat“, so der energiepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Manfred Ritzek. Eine entsprechende Beurteilung habe er auch bereits am 19. Juli nach der Sondersitzung des Sozialausschusses abgegeben, so Ritzek.

Die am Wochenende öffentlich gewordene Chronologie der zeitlichen Fehler-Meldungen durch Vattenfall am 28.06.07, dem Tag der Probleme in den Kraftwerken, ändere nichts an obiger Aussage. Wer einmal in Großanlagen gearbeitet habe, wisse, dass im Schadensfall von vergleichbarem Umfang wie im Kernkraftwerk Krümmel in kürzesten Abständen eine Information nach der anderen folge, dass neue Informationen dazu kamen, dass vorher abgegebene widerrufen werden.

Auch Experten müssten bei einer derartigen Informationsflut größte Sorgfalt anwenden, um erkennbare Zusammenhänge zu ermitteln und dann die Öffentlichkeit zu informieren. Das habe das Sozialministerium am 3. Juli getan. „Nichts wäre schlimmer gewesen, als dass die Aufsichtsbehörde mit ständig zu ergänzenden oder zu korrigierenden Informationen an die Öffentlichkeit gegangen wäre“, so Ritzek.

„Die korrekte Informationsanalyse, die sachliche Darstellung aller Vorfälle, die Beantwortung einer Vielzahl detaillierter Fragen in der Sondersitzung des Sozialausschusses, die klaren Forderungen an den Betreiber verbieten meiner Meinung nach jede weitere Schuldzuweisung an die Aufsichtsbehörde“, so Ritzek abschließend.

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