Werner Kalinka

Werner Kalinka
Familien, Senioren

| Nr. 540/11

50 000 Polizei-Überstunden allein durch jüngsten Castor-Transport

Als zutiefst erschreckend hat der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Werner Kalinka, die Gewaltbereitschaft gegen Polizeibeamte beim jüngsten Castor-Transport bezeichnet.

Im Innen- und Rechtsausschuss des Landtages habe die Polizeiführung von einer hohen Gewaltbereitschaft und von deutlich massiven und gezielten Angriffen gesprochen. Die Gewalttäter hätten schwerwiegende Verletzungen der Polizeibeamten in Kauf genommen. Allein aus Schleswig-Holstein 34 Polizeibeamte seien verletzt worden.

Wenn Jürgen Funk, Chef der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und der Bereitschaftspolizei, von seinem bislang schwersten beruflichen Einsatz und von fast bürgerkriegsähnlichen Zuständen in der Region spreche, seien dies sehr ernstzunehmende Worte.

Kalinka: Wir brauchen ein gesellschaftspolitisches Bündnis gegen Gewalt. Die Polizei hat bei ihren sehr schweren Einsätzen unsere volle Rückendeckung. Dies zu wissen, ist für die Polizei und die Beamten wichtig, wie wir in der Sitzung deutlich hörten. Besorgnis müsse auch auslösen, dass die Polizeikräfte nicht stark genug gewesen seien, Festnahmen zu tätigen und überall Recht durchzusetzen.

Für die 489 aus Schleswig-Holstein eingesetzten Polizeibeamten seien etwa 50 000 Überstunden allein durch die Tage des Castor-Schutzes angefallen. Davon sei die in Eutin stationierte Einsatzhundertschaft voll betroffen. Kalinka: Dies zeigt beispielhaft, wie hoch die Belastungen sind.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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