Daniel Günther

Daniel Günther
Ministerpräsident

Streik-GdL | | Nr. 186/15

Ich fordere die Lokführer im Norden auf, sich an diesem Missbrauch des Streikrechtes nicht zu beteiligen

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion und Oppositionsführer im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Daniel Günther, hat den sechstägigen Streik der Gewerkschaft der Lokomotivführer scharf kritisiert:

„Das verantwortungslose und unverhältnismäßige Handeln der GdL gefährdet zunehmend den Wirtschaftsstandort Deutschland. Hier wird das Streikrecht missbraucht, um einen Machtkampf zwischen Gewerkschaften auf dem Rücken der gesamten Gesellschaft auszutragen. Ich fordere die Lokführer im Norden auf, sich an diesem Missbrauch des Streikrechtes nicht zu beteiligen“, erklärte Günther heute (04. Mai 2015) in Kiel.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende betonte, die GdL könne in diesem Fall nicht länger die vor dem Hintergrund der Tarifautonomie übliche Zurückhaltung von Politikerinnen und Politikern einfordern.

„Es geht offenkundig nicht mehr um gerechten Lohn. Die GdL hat mit dieser mittlerweile achten Maßnahme in der laufenden Tarifauseinandersetzung endgültig jedes Maß verloren“, so Günther.

Schleswig-Holstein werde aufgrund des derzeit laufenden A7-Ausbaus besonders, auch über den Streik hinaus, leiden. Ein Großteil der Entlastung der Umgehungsstraßen habe eigentlich über die Schiene stattfinden sollen.

„Nun werden die ohnehin überlasteten Umgehungsstraßen entlang der A7 in dieser Woche noch zusätzliche Pendlerfahrzeuge und LKW verkraften müssen“, sagte Günther.

Statt diese Chance zur Kundenwerbung für die Bahn zu nutzen, vergraule die GdL mit ihrer Streikentscheidung zunehmend die Kunden.

„Das kann nicht im Sinne der Lokführer sein“, so Günther.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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