| Nr. 224/08

Gründliche Aufarbeitung tut Not

Angesichts der Berichterstattung über Erfahrungen mit dem ersten Durchgang des Zentralabiturs in Schleswig-Holstein hat die bildungspolitische Sprecherin der schleswig-holsteinischen CDU-Landtagsfraktion, Susanne Herold, heute (12. Juni) einen sensiblen Umgang mit dem Thema angemahnt. Für die Abiturienten sei die Hochschulreife der Start in ihr individuelles Berufsleben. Deshalb sei eine faire und transparente Zentralprüfung mit gleichen Ausgangschancen unabdingbare Voraussetzung. Herold forderte deshalb eine lückenlose Aufarbeitung der kritisierten Punkte:

„Der Eindruck, es habe Unregelmäßigkeiten gegeben, darf bei einer so bedeutenden zentralen Prüfung gar nicht erst entstehen. Durch eine gründliche Aufarbeitung der Erfahrungen muss sichergestellt werden, dass der nächste Durchlauf reibungslos klappt“, forderte die Bildungsexpertin.

Das Zentralabitur sei für eine höhere Transparenz und damit Vergleichbarkeit des Unterrichts unverzichtbar. Gerade deshalb sei diese zentrale Prüfung mittlerweile Standard in der Bundesrepublik. Bis auf Rheinland Pfalz hätten alle Bundesländer das Zentralabitur eingeführt. In einigen Ländern sei dies bereits seit Jahrzehnten gängige Praxis. Herold: „Die Erfahrungen der anderen Bundesländer zeigen, dass es durchaus möglich ist, den Ablauf einwandfrei zu organisieren.“


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