Volker Dornquast

Volker Dornquast
Hochschulpolitik

Bildung | | Nr. 022/17

Für uns sind fliegende Tische keine alltägliche pädagogische Herausforderung

Der CDU-Bildungspolitiker Volker Dornquast sieht nach der heutigen (19. Januar 2017) Berichterstattung des Bildungsministeriums über die Vorfälle an einem DaZ-Zentrum in Neumünster erheblichen weiteren Aufklärungs- und Handlungsbedarf.

„Immerhin hat das Ministerium auf unseren Druck hin jetzt einmal Kenntnis davon erhalten, was an den Schulen im Land abläuft. Es ist unglaublich, dass an einer Schule derartige Zustände herrschen, ohne dass das Ministerium davon Kenntnis erlangt haben will. So etwas muss ein Ministerium erfahren. Dann eskaliert die Situation nicht derart“, sagte Dornquast in Kiel.

Der CDU-Abgeordnete forderte erneut eine Berücksichtigung des sozialen Umfeldes einer Schule bei der Bemessung der Lehrkräftestellen. „Schulen in sozialen Brennpunkten müssen besser unterstützt werden“, so Dornquast. Darüber hinaus müsse das Meldewesen im Bildungsministerium verbessert werden. „Mit derartigen Problemen dürfen Lehrkräfte und Schulräte nicht allein gelassen werden. Das hat auch etwas mit Fürsorge zu tun“, forderte Dornquast.

Der CDU-Abgeordnete zeigte sich erstaunt über die Bewertung des Ministeriums und insbesondere des SPD-Kollegen Habersaat, wonach seine Anfrage zutreffend beantwortet worden sei. Immerhin habe er ausdrücklich auch nach psychischer Gewalt gegen Lehrkräfte gefragt.

„Wann immer nicht politisch korrekt formuliert wird, sind SPD und Grüne als Ankläger zur Stelle. Wenn Lehrkräfte beleidigt, beschimpft und mit Tischen beworfen werden, dann ist das für die Koalition keine Gewalt. Es ist schlimm, wie die Lehrkräfte von der Koalition im Stich gelassen werden“, so Dornquast.

Kollege Habersaat sei sogar so weit gegangen, die geschilderten Ereignisse als normale pädagogische Herausforderung zu bewerten und von üblichem Wahlkampfgetöse der Opposition zu sprechen.

„Dieses Niveau muss man nicht einmal mehr kommentieren. Es spricht für sich. Wer vorhandene Probleme leugnet, will diese auch nicht lösen“, so Dornquast.

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