CDU-Fraktion

Eutiner Festspiele erstmals in strukturelle Zukunftsüberlegungen für die schleswig-holsteinische Theaterlandschaft aufgenommen!

In der Diskussion um die Erhaltung und Neustrukturierung des Landestheaters und der schleswig-holsteinischen Theaterlandschaft insgesamt hat der Schleswig-Holsteinische Landtag in der Plenardebatte am Feitag, dem 26. Februar 2010, auf Antrag der Fraktionen von CDU und FDP ebenso wie für das Landestheater und die Theater in Kiel und Lübeck die Bedeutung der Eutiner Festspiele für das Kulturangebot in Schleswig-Holstein anerkannt. Der Landtag hat zugleich unterstrichen, dass trotz der angespannten Haushaltslage ein niveauvolles Theaterangebot erhalten werden soll.

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, die Eutiner Festspiele erstmals in die strukturellen Zukunftsüberlegungen zur schleswig-holsteinischen Theaterlandschaft mit einzubinden. Für die Eutiner Festspiele haben wir mit dem Antrag von CDU- und FDP-Landtagsfraktion die Chance eröffnet, gemeinsam mit dem Landestheater sowie den Thea-tern in Kiel und Lübeck ihre Organisations- und Marketingstrukturen auf den Prüfstand zu stellen, Ressourcen gemeinsam zu nutzen und Synergieeffekte zu erzielen. Ziel muss sein, die kulturelle Versorgung im städtischen und ländlichen Raum sowie die Qualität der Theater in Schleswig-Holstein und damit auch der Eutiner Festspiele nachhaltig zu sichern und zugleich Kosten zu sparen,“ erklärten Herlich Marie Todsen-Reese und Jens-Uwe Dankert.

„Nachdem die Eutiner Festspiele durch personelle Weichenstellung bei Intendanz und Geschäftsführung wieder sehr gut aufgestellt sind, setzen wir darauf, dass diese Chancen tatkräftig, sinnvoll und erfolgreich genutzt werden“ sind sich Todsen-Reese und Dankert sicher. Die beiden Landtagsabgeordneten weisen aber auch ausdrücklich darauf hin, dass mit diesem Beschluss keine direkten finanziellen Zusagen verbunden sind. Zunächst muss es darum gehen, die Eutiner Festspiele dauerhaft in der zukünftig neu aufgestellten Struktur der schleswig-holsteinischen Theaterlandschaft zu verankern.

Der Landtag hat die Landesregierung gebeten, umgehend die Träger und Gesellschafter der genannten Theater sowie die kommunalen Spitzenverbände nochmals zu Verhandlungen über die Zukunftssicherung des Theaterangebotes zusammenzubringen, um die angesichts der Haushaltslage von Land und Kommunen notwendigen Strukturveränderungen umzusetzen.

„Wir gehen davon aus, dass die Eutiner Festspiele dann erstmals mit am Tisch sitzen werden. Die Eutiner Festspiele und die Stadt Eutin als wesentlicher Anteilseigner gehören nicht nur in die Verantwortungsgemeinschaft, sondern auch in die Solidargemeinschaft der schleswig-holsteinischen Theaterlandschaft. Das gilt für Zusammenarbeit, für gegenseitige Unterstützung, für gemeinsame Marketing- und Organisationsstrukturen, für Aufspüren von Einsparpotentialen – aber es gilt auch für eine gerechte, kluge Verteilung der FAG-Mittel,“ fordern Todsen-Reese und Dankert.

Mit einem eigenen Antrag wollten die Fraktionen von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und SSW erhebliche finanzielle Mittel für das Landestheater und für die Theater in Kiel und Lübeck zusagen. In diesem Antrag kommen allerdings die Eutiner Festspiele nicht vor! Und wo das Geld herkommen soll, wird – wie immer – auch nicht gesagt.

Den gemeinsamen Antrag von CDU und FDP finden Sie unter folgendem Link: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl17/drucks/0300/drucksache-17-0330.pdf

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
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Eva Grimminger (Pressesprecherin)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel

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