| Nr. 282/10

Die Rede von Bischof Gerhard Ulrich war klar und moderat!

Zu den Äußerungen von Bischof Ulrich auf dem gestrigen Jahresempfang der Nordelbischen Kirche (NEK) erklärt die kirchenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Herlich Marie Todsen-Reese:

„Für mich ist es selbstverständlich, dass die Nordelbische Kirche die Plattform ihres eigenen Jahresempfanges genutzt hat, um zu zentralen Themen Stellung zu beziehen.“

Die bevorstehenden Verhandlungen zum Staatskirchenvertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der NEK gehörten zweifelsohne zu diesen Themen.

„Ich habe an dem Jahresempfang der NEK persönlich teilgenommen, die Rede von Bischof Ulrich gehört, und dabei keine Aufregung verspürt. Ich habe seinen Beitrag als klar und zugleich moderat empfunden“, so Todsen-Reese.

Von Seiten des Landtages würden der Abgeordnete Rolf Fischer und Todsen-Reese selbst im Auftrag des Ältestenrates an den Verhandlungen teilnehmen.


„Ich empfinde es als hilfreich, wenn man bereits im Vorfeld die Verhandlungspositionen der Gesprächspartner kennt“, betonte die Kirchenpolitikerin.

Für sie seien die Ergebnisse der bevorstehenden Verhandlungen in jeder Hinsicht offen. Die CDU-Landtagsfraktion stehe aber grundsätzlich zum Staatskirchenvertrag und zu den vertraglich geregelten Verpflichtungen gegenüber der NEK.

„Allerdings verbinde ich mit der allseitigen Bereitschaft zu Verhandlungen die Hoffnung, dass auch die NEK einen Weg finden wird, ihren Beitrag zu Ausgabenkürzungen im Landeshaushalt zu leisten. Wenn Verhandlungen erfolgreich sein sollen, setzt dies nach meinem Empfinden voraus, dass alle den richtigen Ton treffen“, so Todsen-Reese abschließend.


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