| Nr. 387/10

Die Behauptungen des Aktionsbündnisses „Kita“ halten einer Überprüfung nicht stand

Die Sprecherin der CDU-Fraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag für frühkindliche Bildung, Marion Herdan, hat die heute (08. November 2010) erhobenen Behauptungen des Aktionsbündnisses „KiTa“ als unbegründet zurück gewiesen:

„Auch die zweite Pressemitteilung des Bündnisses zu diesem Thema innerhalb von sieben Wochen ändert nichts an der Faktenlage: Ab 2011 wird das Land Schleswig-Holstein sich mit 70 Mio. € an den Betriebskosten für Kindertagesstätten beteiligen. Das bedeutet eine Erhöhung des zuvor gedeckelten Betrages um 17 Prozent“, so Herdan.

Aktuelle Zahlen des Statistischen Amtes Schleswig-Holstein (Statistik informiert 112/2010) belegten, dass sich die Personalausstattung an den Kindertagesstätten bereits im vergangenen Jahr deutlich verbessert habe. Die Anzahl der Beschäftigten in Kitas wurde um 4,3 Prozent gesteigert. Die Zahl der betreuten Kinder in Kitas liegt um rund ein Prozent höher als im vergangenen Jahr.

Herdan: „Beides ist erfreulich. Vor allem zeigen diese Zahlen, dass sich die Betreuungsdichte an unseren Kindertagesstätten verbessert hat. Von einer Qualitätsverschlechterung kann also keine Rede sein. Es wäre gut, wenn die Trägerverbände dies einmal würdigen würden.“

Auch zukünftig werde die Landesregierung einen Schwerpunkt auf die vorschulische Sprachförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund setzen. Allein für diesen Bereich werde das Land Schleswig-Holstein auch in den nächsten Jahren jeweils rund sechs Millionen Euro aufwenden.

„Die CDU begrüßt vor diesem Hintergrund sehr, dass nunmehr auch der Bund die Bedeutung vorschulischer Sprachförderung nicht nur anerkennt, sondern für die nächsten vier Jahre 400 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Für Schleswig-Holstein bedeutet dies, dass etwa 130 Kitas ab 2011 in den Genuss dieser zusätzlichen Förderung kommen werden“, so Herdan.

Angesichts der vorgenannten umfangreichen Maßnahmen, welche nur einen Bruchteil der Kita-Finanzierung darstellten, seien die pauschalen Anwürfe des Aktionsbündnisses „Kita“ nicht nachzuvollziehen:

„Ich habe nichts dagegen, wenn Verbände ihre Interessen vertreten. Allerdings sollten sie sich dabei an die Fakten halten“, so Herdan abschließend.

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Kai Pörksen
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