| Nr. 319/09

Debatte um Impfung mit zweierlei Maß ist gesundheitsschädlich

Bestehende Lieferverträge mit verschiedenen Herstellern eines Impfstoffes gegen Schweinegrippe hin oder her. Fakt ist: Die Diskussion um verträglichere Impfstoffe und solche mit angeblich größeren Nebenwirkungen ist für das Vertrauen in den öffentlichen Gesundheitsschutz schädlich. „Auf diese Weise wird die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen akute Infektionen impfen zu lassen, nicht gesteigert“, so Ursula Sassen

Die Bundesregierung tat gut daran, heute mit einer Presseerklärung an die Öffentlichkeit zu treten, um den Verdacht einer „Zwei-Klassen-Impf-Gesellschaft“ zu entkräften.

Wie wichtig eine Impfung ist, zeigt auch die Tatsache, dass 58 von 200 Jugendlichen einer Konfirmandenfreizeit in Husum an der Schweinegrippe erkrankt sind.

„Nachvollziehbar bei einer Massenimpfung wäre bestenfalls eine zeitlich bevorzugte Behandlung eines dem Allgemeinwohl dienenden Personenkreises und besonders gefährdeter Menschen. Aber die die Verabreichung eines vermeintlich besseren Impfstoffes an einen Teil der Bevölkerung führt zu Verunsicherung. Frühzeitige und detailliertere Aufklärung über Impfung und Impfstoff sind weiterhin der beste Weg zum Schutz der Gesundheit und Steigerung der Impfbereitschaft in der Bevölkerung“, so Sassen abschließend.

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Kai Pörksen (Pressesprecher)
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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