Tobias Koch

Tobias Koch
Fraktions­vorsitzender

Israel-Reise | | Nr. 222/19

CDU-Landtagsfraktion bereiste das Heilige Land.

In den vergangenen fünf Tagen war die CDU-Landtagsfraktion, unter der Leitung des Fraktionsvorsitzenden Tobias Koch, zu Gast in Israel.

Tobias Koch fasste die Situation in Israel und den palästinensischen Gebieten zusammen: „Deutschland hat eine historische Verantwortung für das jüdische Volk und den Staat Israel. Dies gilt aber ebenso auch für die dort lebenden Palästinenser. In diesem scheinbar unlösbaren Konflikt haben wir daher am ehesten die Chance, zwischen den Parteien zu vermitteln und für gemeinsame Lösung zu werben. Ziel unser Fraktionsreise war es deshalb, ein besseres Verständnis über die verschiedenen Sichtweisen zu gewinnen.“

Die Delegation startete am Montag, 20.5., in Tel-Aviv mit Gesprächen mit der Außenhandelskammer, der Deutschen Botschaft und der Bildungs-NGO Merchavim zum Thema Shared-Society. Eine Stadtführung über die Entstehungsgeschichte von Tel-Aviv schloss sich an. Am Abend fuhren die Abgeordneten nach Jerusalem und trafen dort den Entsandten der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel, Dr. Alexander Brakel.

Am Dienstag, 21.5., folgte der Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Nach einer Führung durch das Museum fand die Gedenkzeremonie statt. Der Fraktionsvorsitzende Tobias Koch legte im Namen aller CDU-Abgeordneten einen Kranz im Gedenken an die Millionen Opfer der Shoa nieder. Nach der Zeremonie trugen sich die Abgeordneten in das Buch der Gedenkstätte ein.

Tobias Koch: "Die Gedenkstätte ist ein beeindruckender Ort und ergriff jeden Einzelnen unserer Delegation tief. Yad Vashem macht uns erneut klar, welche Verantwortung auch die jetzige Generation deutscher Politiker, gerade bei der Bekämpfung des Antisemitismus, hat und zeigt, dass reine Nationalisten nie die Welt verbessert haben. Wir werden auch weiterhin dafür sorgen, dass das Land Schleswig-Holstein und der Staat Israel freundliche und konstruktive Beziehungen pflegen."

Den Tag ergänzten Gespräche mit der Knesset Abgeordneten Sharren Haskel und dem Leiter des Verbindungsbüros Ramallah Christian Clages sowie dem Leiter des Auslandsbüros für die palästinensischen Gebiete der Konrad-Adenauer-Stiftung Marc Frings. Ebenso besuchte die Delegation die Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion und sprach hier mit Pater Elias.

Der Mittwoch, 22.5., begann mit einem Besuch der Schmidt-Schule in Ost-Jerusalem, gefolgt von einer Stadtführung durch Dr. Georg Röwekamp, Leiter Jerusalem-Büro Deutscher Verein vom Heiligen Lande, mit der Besichtigung der Klagemauer und den heiligen Stätten des Christentums. Anschließend fanden in Jerusalem und Ramallah Gespräche mit Vertretern von NGOs und der UN statt.

Am Donnerstag, 23.5., dem Tag der Rückreise, besuchte die Delegation zuvor noch die Crowdfunding-Organisation Ourcrowd, die einen Einblick in die starke Start-Up-Szene Israels gab und auf welche Weise diese durch den Staat unterstützt wird.

Tobias Koch: „Gerade angesichts der widersprüchlichen politischen und religiösen Gegebenheiten hilft nur der persönliche Kontakt und das Erleben vor Ort. Die vielfältigen Informationen und Eindrücke, die wir dabei gewonnen haben, ermöglichen uns eine genauere Einschätzung der Konfliktsituation. Es bleibt zu hoffen, dass sich möglichst viele politische Akteure eigene Erkenntnisse verschaffen, um auch auf diese Weise dazu beizutragen, möglichst eine Problemlösung herbeizuführen.“

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