Andreas Hein

Andreas Hein
Energiepolitik

Energiewende | | Nr. 358/17

(TOP 27) Energieforschung im Lande stärker unterstützen

Sperrfrist Redebeginn!
Es gilt das gesprochene Wort!

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident,
sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Antrag geht es darum, innovative Technologien zu fördern.

Daher fordern wir die Landesregierung auf, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen und die Energieforschung im Land stärker zu unterstützen. Hierbei sollten bestehende Unternehmen wie auch Start-Ups berücksichtigt werden. Wenn man von Start-Ups hört, dann fallen auch gern Bezeichnungen wie: Keynotes, Warm up, Workshop, CxO- Talk, LAB und viele mehr.

Nu kumt dat gorni ob de Beteknung an:
to Workshop kun man op Platt ok seng:
We hept uns dropen oder beschnackt,
wie wie dat wieder vöran bring wüllt.

Gleich welche Ausdrucksweise oder Sprache wir also wählen -  fest steht, dass wir die nächste Stufe der Energiewende brauchen. Und vor allem: wollen. Dabei setzen wir elementar auf den Technologietransfer von Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf Unternehmen und Start-Ups.

Sie alle haben sicherlich schon einmal von  NEW 4.0 gehört. Unter diesem Titel haben sich Hamburg und Schleswig-Holstein zu einer Innovationsallianz zusammengetan. Diese Allianz verbindet Wirtschaft, Wissenschaft und Politik in dem Ziel, unsere Region schon im Jahre 2035 zu 100 % zuverlässig und gesellschaftlich akzeptiert mit regenerativem Strom zu versorgen. Ein wesentliches Augenmerk fällt auf die deutliche CO2 Einsparung. Ebenso wichtig: die Digitalisierung der Industrie und die intelligente Vernetzung der Systeme im Rahmen der Energiewende.

In diesem Antrag geht es heute auch darum, Energie- und Speichertechnologien elementar weiterzuentwickeln und dafür gegebenenfalls zusätzliche Lehrstühle zu schaffen. Denn die Nutzbarmachung, Umwandlung und Speicherung regenerativer Energien wird im Kern über den Erfolg der Energiewende entscheiden. Fördern wollen wir mit diesem Antrag auch Kooperationen zwischen Firmen, Hochschulen, Meisterschulen und überbetrieblichen Ausbildungsstätten. Denn die neuen Technologien benötigen auch die entsprechenden Fachleute, die diese warten und Instand setzen; daher müssen alle Akteure in diesem Bereich zusammenspielen. Weitere Aspekte unseres Antrags sind die Interaktion von Erneuerbaren Energien, Energiewandlung und -speicherung, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität und alle dazugehörenden Querschnittsthemen.

Durch die notwendige Kopplung von Sektoren entstehen neue Forschungsfragen und neue Herangehensweisen. Diese bedürfen einer ökologischen, einer betriebs- und volkswirtschaftlichen, einer technologischen und einer technischen Bewertung oder – bei positiven Ergebnissen – der Umsetzung in die Praxis. Hier gilt es, insbesondere die Forschung und Entwicklung zur Wind- und Solarenergie inklusive der Veredlungsprodukte wie Wasserstoff und Wärme voranzubringen. Weiterhin brauchen wir eine unterirdische Raumordnung, die ebenfalls die Potentiale für Speicher und Geothermie berücksichtigt und mit unserer Energieinfrastruktur zusammenbringt.

Nach dem Motto: „Energie kennt keine Grenzen“
streben wir eine grenzübergreifende Zusammenarbeit mit anderen Ländern an, um die Position Schleswig-Holsteins als Vorreiter der Energiewende weiter zu festigen und auszubauen.

Meine Damen und Herren, ich bitte um Zustimmung.

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Verantwortlich:
Kai Pörksen
Düsternbrooker Weg 70, Landeshaus, 24105 Kiel
Telefon: 0431/988-1440

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